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Daisy-Chain Schleppmontage für mehrere Köderfische, die beim Big Game, besonders beim Fang von Thunen eingesetzt wird.
Darm Verdauungsorgan, das bei den Friedfischen deutlich länger ist als bei den Räubern. Siehe auch Körperbau.
Dasyatis pastinca siehe Stechrochen
Dead Boat Begriff aus dem Big Game für ein während des Drills eines Grossfisches stehenden Bootes.
Debel siehe Döbel
Debonder Gerät zum Entfernen des Rückgrates eines Köderfisches, ähnlich einem Gehäuse-Ausstecher für Äpfel. Durch das fehlende Rückgrat läuft der Köderfisch beim Schleppen lebendiger.
Dee-System Köderfisch-System mit normalerweise zwei Drillingen, das nach dem englischen Fluss Dee benannt ist.
Degeneration Durch ständige Inzucht oder einen für das Gewässer zu grossen Fischbestand hervorgerufener Zwergwuchs. Dieser wird auch als Verbuttung bezeichnet. Häufig bei Barschen, Bleien und Güstern zu beobachten. Durch sehr starkes Befischen der verbutteten Bestände lässt sich die Durchschnittsgrösse der verbleibenden Fische wieder anheben.
Dehnung Durch Belastung, zum Beispiel im Drill oder bei grossen Ködergewichten, hervorgerufene Verlängerung der Schnur. Bei weichen monofilen Schnüren ist die Dehnung grösser als bei harten; geflochtene Schnüre haben in der Regel keine Dehnung. Siehe auch Schnüre.
Detritus Sammelbegriff für die toten Schwebteilchen im Wasser
Devon-Spinner Auch Devon genannter Spinnköder, der aus England stammt. Der Körper des Köders rotiert auf einer Metallachse an deren Ende der oder die Drillinge sitzen. Der Devon wird hauptsächlich in strömenden Gewässern beim Angeln auf Lachs und Forelle eingesetzt.
Diaptomus siehe Hüpferlinge
Dicentrarchus labrax siehe Wolfsbarsch
Dickfisch siehe Laube
Dickkopf regionale Bezeichnung siehe Döbel
Dickkopp siehe Döbel
Dicklippige Meeräsche Diese an ihrer fleischigen Oberlippe gut von der dünnlippigen Meeräsche und Goldmeeräsche zu unterscheidende Meeräsche lebt normalerweise südlich vom englischen Kanal an und im Mittelmeer. Im Sommer kommt sie jedoch immer zahlreicher auch in Nord- und Ostsee vor. Siehe auch Meeräsche.
Dip Lockstoff, indem man den Köder tunkt (dippt). Zum Dippen eignen sich viele Köder (Wurm, Mais, Boilies!...) Es ist ratsam, den Köder z.B. Boilies längere Zeit in den Dip zu legen, dann zieht das Aroma besser ein und gibt länger den verführerischen Duft ab. Aber nicht zu lange, sonst wird der Boilie spröde und bricht. Dips sind meist zähflüssig, um besser am Köder zu haften. Ein häufiger Bestandteil ist auch Aminosäure.
Diptera siehe Zweiflügler
Dnjepr-Barbe Hauptsächlich im Dnjepr vorkommende Verwandte unserer Barbe, die bis über 30 Pfd. schwer werden kann. Doggerscharbe Auch in der Nordsee vorkommende kleinere Plattfischart, Gewicht höchstens 2 bis 3 Pfd.
Dolm siehe Mühlkoppe
Dolphin siehe Goldmakrele
Dolly Varden Nordamerikanische Saiblingsart. Im Schnitt wiegen Dolly Varden meist zwischen 2 und 4 Pfd., Fische von 7 Pfd. sind nicht selten, im Extremfall können sie bis 30 Pfd. schwer werden. Da Dolly Varden sich gerne an den Lachseiern vergreifen, sind sie bei vielen amerikanischen Sportanglern nicht gern gesehen.
Donaubachneunauge Seltenes, im Donaugebiet lebendes Bachneunauge. Meist 15 bis 20 cm lang.
Donaulachs siehe Huchen
Donauneunauge In den Zuflüssen der Donau lebendes Neunauge, 15 bis 30 cm lang.
Donaunerfling siehe Frauennerfling
Doppelhaken Zweifacher Haken an einem Schenkel, auch Zwillingshaken genannt. Besonders für das Zanderfischen werden gerne Zwillingshaken verwendet, eine Hakenspitze kommt in den Köderfisch, die zweite steht dadurch immer ab. Siehe auch Haken.
Doppel-Spinner Spinner mit zwei Spinnblättern auf einer Achse. Die Spinnblätter sollen sich in entgegengesetzter Richtung drehen und so ein Verdrallen der Schnur vermeiden.
Doppelschnur Beim Big Game werden häufig die letzten Meter der Hauptschnur vor dem Vorfach doppelt gelegt und mit einem Doppelschnurknoten verbunden. Sobald in der Endphase des Drills einige Wicklungen der so entstandenen Schlaufe auf der Trommel sind, kann der Fisch durch die verdoppelte Tragkraft besser zum Gaffen am Boot gehalten werden.
Doppelschnurknoten Einfacher als der Bimini-Twist anzufertigender Knoten zum Fertigen einer Doppelschnur. Siehe auch Knoten.
Doppelschwanz- - Twister Twister mit zwei seitlich aus dem Körper herauslaufenden Schwänzen. Siehe auch Twister.
Doppelter Schlaufenknoten siehe Knoten
doppelt verjüngt siehe Double Taper
Doppelzug Spezielle Wurftechnik beim Fliegenfischen, die eine höhere Schnurgeschwindigkeit ermöglicht. Mit dem Doppelzug sind daher weite und auch bei Wind noch genaue Würfe möglich.
Dornhai Im Nordatlantik sehr häufige kleine Haiart, die meist 90 bis 120 cm lang ist und gewaltige Schwärme bildet. In Norwegen sind oft Massenfänge von Dornhaien beim Grundangeln im Fjord möglich, andere Fische gehen dann jedoch fast nie an den Haken. Die geräucherten Bauchlappen des Hais werden als Schillerlocken verkauft.

Dornrochen siehe Nagelrochen
Dorsch Eigentlich die Bezeichnung für die Jungform des Kabeljaus. Mittlerweile hat sich in Deutschland der Name Dorsch jedoch durchgesetzt. Der Dorsch ist ein Allesfresser, der sich von Fischen, Krebsen und allerlei Weichtieren ernährt und in den deutschen Gewässern meist 4 bis 7 Pfd. wiegt. Beim Brandungsangeln gehen in der Regel kleinere Fische (um 40 bis 50 cm) an den Haken, beim Angeln vom Boot aus sind die Fische im Schnitt grösser. Kapitale Exemplare von über 20 Pfd. werden fast ausschliesslich mit dem Pilker gefangen. Vor Norwegen und der Küste Nordamerikas sind on Berufsfischern schon Dorsche von weit über 100 Pfd. gefangen worden.
Dorschartige Die räuberisch lebenden Dorschartigen bewohnen die kalten und gemässigten Meere, die einzige Süsswasserart ist die Quappe. Zu den Dorschartigen gehören beispielsweise Wittling, Stintdorsch, Köhler, Pollack, Schellfisch, Kabeljau, Leng und Franzosendorsch. Gemeinsames Kennzeichen sind ihre drei Rückenflossen.
Dorschknaller Schwerer Bleikopf mit Gummifisch, der speziell für Angeln auf Dorsch entwickelt wurde. Mittlerweile oft auch mit langen Twisterschwänzen versehen. Dorschknaller werden wie Twister dicht am Grund geführt.
Double Taper (DT genannt) Doppelt verjüngte Schnur. Besitzt auf den etwa 20 Metern der Mittelpartie einen gleichmässigen Durchmesser, der sich zu den beiden Enden hin auf etwa drei Metern Länge verjüngt, bis er in eine gleichmässige Spitze von zirka einem halben Meter ausläuft. Dieser Schnurtyp bietet durch sein dickes Mittelteil einerseits ein gutes Wurfgewicht, andererseits erlaubt es die dünne Spitze auch, künstliche Fliegen unauffällig anzubieten. Die allmähliche Verjüngung schwächt die Kraft des Wurfes zum Vorfach hin ab, so dass die Fliege sanft auf dem Wasser landet. Siehe auch Flugschnur.
Downrigger Ein Downrigger wird benutzt um einen Köder an der Angelrute auf eine bestimmte Tiefe zu halten, mit Übung lassen sich auch zwei oder drei Ruten an einem Downrigger führen. Neben kleinen einfachen Downriggern gibt es auch grosse mit Elektromotoren ausgestattete Modelle die mit Hilfe eines passenden Echolotes selbstständig arbeiten können. Das Prinzip ist sehr einfach, ein Stahlseil läuft vom Downrigger nach unten und wird von einer Bleikugel oder auch einem Bleifisch senkrecht gehalten. An dem Gewicht hängt ein Clip ( funktioniert wie eine Wäscheklammer) in dem Clip wird die Schnur von der Angelrute eingehängt und bei einem Biss löst der Clip die Schnur aus und der Fisch kann frei gedrillt werden.
Drachen Beim Big Game und Brandungsangeln in südlichen Gefilden wird gelegentlich ein Drachen eingesetzt, um den Köder hinauszutragen und an der Oberfläche zu halten. Beim Biss löst sich die Schnur aus dem Einhängeclip.
Drahtarm Aus stabilem Draht gefertigter Seitenarm, der die Mundschnur des Paternosters seitlich abstehen lässt.
Drahtsetzkescher Früher häufig zum Hältern von Aalen eingesetzter Setzkescher aus engem Maschendraht.
Drahtvorfach siehe Stahlvorfach
Drall Verdrehen der Schnur, meist durch einen rotierenden Spinnköder verursacht. Der Drall kann durch das Vorschalten eines Anti-Kink-Flügels verhindert werden. Drall kann aber auch bereits durch falsches Aufspulen der Schnur auf die Rolle entstehen.
Drebel Schwimmender Fischkasten mit zahlreichen Löchern, die einen Wasseraustausch ermöglichen. Früher meist aus Holz, heute werden gerne alte Waschmaschinentrommeln verwendet.
Dreggen Meist unabsichtliches Furchen der Fliege an der Oberfläche. Bei einigen Fischarten, zum Beispiel der Regenbogenforelle und auch der Steelhead, können besonders furchende Reizfliegen den Biss bringen.
Drehkrankheit Durch den Lentospora cerebralis ausgelöste Fischkrankheit, die vor allem Regenbogenforellen befällt und das Gleichgewichtsorgan zerstört.
Dreibein Als Dreibein bezeichnet man ein Stativgestell das durch drei ausklappbare Beine einen sehr festen Stand auf jeden Untergrund möglich macht. Kleine Dreibeine eignen sich auch zum Anbringen von elektronischen Bissanzeigern. Dreibeine werden hauptsächlich beim Brandsangeln und beim Angeln auf betoniertem Untergrund verwendet. Es gibt sie in verschiedenen Grössen, von klein bis gross.
Dreibärtige Seequappe Unserer im Süsswasser lebenden Quappe ähnlicher Dorschfisch, der jedoch nur sehr selten gefangen wird.
Dreistachliger Stichling siehe Grosser Stichling
Dreiwegewirbel Spezialwirbel, der meist für das Anbringen eines Beifängers beim Pilken oder eines Seitenarms für ein Gewicht verwendet wird.
Drift Durch Strömung oder Wind verursachte Bootsbewegung. Die Drift des Bootes kann ausgenutzt werden, um eine grosse Fläche zu beangeln. Wird die Drift durch den Wind zu stark, lässt sich das Boot mit einem Treibanker auf die gewünschte Geschwindigkeit abbremsen.
Driftsack siehe Treibanker
Drill Der Drill ist der Kampf mit dem Fisch wenn dieser gebissen hat und nun davon schwimmen möchte! man muss bei jeder Fischart anders Drillen z.B. beim Karpfen wird empfohlen die Bremse locker zu stellen und den Karpfen über einen längeren Zeitraum müde schwimmen zu lassen jedoch auch wiederstand zu leisten. Dass heisst: Zwischendurch die Bremse festdrehen und ziehen. Drills können je nach Fischgrösse und Gewicht lange oder kurz dauern! Bei kleinen und leichten Fischen dauert es nicht so lange bei grossen und schweren Fischen jedoch länger.
drillen siehe Drill
Drilling Aus der Bezeichnung lässt sich entnehmen, dass diese Haken aus drei Einzelhaken bestehen. Eigentlich sind diese drei Einzelhaken nicht mehr getrennt, da sie alle drei am Öhr befestigt sind. Grösstenteils sind sie zusätzlich an den Schenkeln fixiert. Dadurch wird der Haken besonders stabil. Ideal für den Raubfischfang, das gezielte Friedfischangeln mit Drilling ist verboten! Drillinge werden bei jeglichen Kunstködern wie Wobbler, Spinner, Jerkbaits, usw. montiert geliefert. Aber man kann natürlich Drillinge auch am System bzw. an einem Stahlvorfach mit Köderfisch oder Fetzenködern fischen. Beim Hechtangeln ist dieser Hakentyp nicht mehr wegzudenken. Hingegen sind beim Fischen auf Forellen, Zander etc. andere Hakentypen besser geeignet
Drop-Back Verzögerter Anhieb beim Schleppen mit Naturködern. Beim Big Game auf schwerttragende Fische eingesetzt bringt diese Technik eine enorm hohe Bissausbeute.
Drop-Bite siehe Fallbiss
Dröhnen Um 1900 noch oft angewendete Fischwildereimethode. Der unterm Eis ausgemachte Hecht wurde durch einen heftigen Schlag mit Axt oder Hammer aufs Eis kurzfristig betäubt, das Eis schnell aufgehackt und der Fisch gegriffen oder gespeert.
DT siehe Double Taper
Dubbing Dubbing kommt aus dem Bereich Fliegenfischen und heisst übersetzt Bindegarn. Dieses Bindegarn wird zum binden des Körpers der künstlichen Fliege verwendet
Dublette Zwei Fische, die gleichzeitig an einer Paternosterangeln gebissen haben und gemeinsam ausgedrillt werden. Duftspur Durch riechendes Anfütterungsmaterial erzeugte Geruchsspur. Im Süsswasser reicht meist eine enge, kurze Duftspur aus. Im Salzwasser wird oft stunden- oder tagelang mit Fischbrei (Rubby Dubby) angefüttert, um Haie oder Thune anzulocken. Siehe auch anfüttern.
Dunkle Sedge Künstliche Fliege, die eine Köcherfliege imitiert.
Dünnlippige Meeräsche Neben der Dicklippigen Meeräsche die häufigste europäische Meeräschenart. Siehe auch Meeräsche.
Dünung Ruhige, weitläufige Wellenbewegung ohne Wellenkämme.
Döbel Häufig in der Forellen-, Äschen- und Barbenregion vorkommender Weissfisch, der in der Bleiregion meist fehlt.
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